Tagesthemen. Freitag, 24. Juni

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Wir müssen den Spielern und Spielerinnen mehr als nur Training anbieten

 Henner Steuber

 

Kaltenkirchen. „Hier herrscht eine tolle Atmosphäre. Wir sind eben in einem eher ländlichen Raum und nicht in einer Großstadt“, sagt Henner Steuber, Vertreter des Tennisverbandes Niedersachsen. 20 Jahre war der Lehrer im Präsidium des Verbandes, 15 Jahre als Jugendwart, 5 Jahre als Sportwart. Er gehört neben Björn Kroll, Vizepräsident in SH, und Bernd Wacker vom Tennisverband Berlin-Brandenburg zu den Initiatoren des ITF-Turniers Future Nord. Steuber vertritt die Meinung, dass man Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler in den Verbänden nicht immer nur „zum Training schicken kann, sondern auch attraktive Turnierangebote vorhalten muss“.  Und das 20.000-Dollar-Turnier ist nach seiner Meinung ein attraktives Angebot. Dies würden die Nennungen aus seinem Landesverband und die internationale Beteiligung zeigen.

 

Auch Bernd Wacker lobt die Atmosphäre, den TC An der Schirnau und die Anlage. Beide Mitglieder der Turnierleitung sind sich einig: „Es ist prima, dass wir hier sein dürfen. Dafür danken wir dem Vorstand und den Mitgliedern des TC An der Schirnau.“

 

Während aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein viele Spieler und Spielerinnen für das Turnier meldeten, vermisst Bernd Wacker aus seinem Verband einige Namen: „Es hätten gut und gerne vier, fünf Namen mehr auftauchen dürfen. Aber wir dürfen nicht vergessen, es ist das erste Turnier dieser Art seit vielen Jahren. Im nächsten Jahr kann es besser werden.“ Denn auch darin sind sich Henner Steuber und Bernd Wacker einig: 2017 soll es wieder ein ITF-Turnier geben. Ja, sind sogar der Meinung in der Region Ost sollte es noch ein weiteres ITF-Angebot für Tennisspieler und Tennisspielerinnen geben.

 

Veranstalter des Future-Nord-Turniers sind die Verbände Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Berlin-Brandenburg, Nordwest (= Bremen, Bremerhaven und einige Orte südlich von Bremen), Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

 Bernd Wacker