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Im Vergleich zum Vorjahr sind die schleswig-holsteinischen Spieler und Spielerinnen bereits jetzt erfolgreicher. 2016 standen beim ersten Future Nord vier Herren und zwei Damen im Hauptfeld. Dies waren: Björn Petersen, Leonard von Hindte, George von Massow und Leon Schütt sowie Amelie Intert und Carolin Schmidt. Sie alle schieden in der ersten Runde aus.

 

Kaltenkirchen. Dominik Bartels (Suchsdorfer SV) kämpfte, schimpfte und kämpfte. Dann gewann er sein Auftaktmatch gegen Florian Broska (TC Höhr-Grenzhausen) mit 4:6, 7:6(5) und 6:0. Das Match des Suchsdorfers, der in der deutschen Rangliste auf Platz 62 geführt wird, dauerte gegen die Nummer 88 mehr als zwei Stunden. 

George von Massow (Foto, TC RW Wahlstedt) gewann gegen Elmar Ejupovic ( TK GW Mannheim) 6:1, 6:7, 7:6. Das Match des Wahlstedters (dtsch. Rangliste 47) gegen den Mannheimer (52) dauerte mehr als drei Stunden und wurde zum besten Tennis-Krimi bei dem 30.000-Dollar-Turnier „Future Nord“ in Kaltenkirchen. 

Im Achtelfinale trifft er nun auf seinen schleswig-holsteinischen Kollegen Dominik Bartels.

               

 

Kaltenkirchen. Am heutigen Dienstag, 20. Juni, erfolgt der erste Aufschlag im Hauptfeld des 30.000-Dollar-Turniers in Kaltenkirchen. Bei dem „Future Nord“ für Damen und Herren ist Lisa Matviyenko (Foto) bei den Damen an eins gesetzt. Die 19-Jährige spielt für den Club An der Alster und nimmt auf der DTB-Rangliste Platz 42 ein. Auf der Weltrangliste steht sie auf 530, fünf Plätze vor Katharina Gerlach,  Tennispark Versmold. Gerlach, an zwei gesetzt, steht auf der deutschen Rangliste mit Rang 26 allerdings vor der an eins gesetzten Matviyenko. Vor einem Jahr erreichte Lisa Matviyenko beim  Future Nord das Finale und verlor gegen Katharina Hobgarski 3:6, 3:6.

 

Aus Schleswig-Holstein stehen im Hauptfeld: Amelie und Sophia Intert (beide TC RW Wahlstedt).  Carolin Schmidt (TC RW Wahlstedt) steht ebenfalls im Hauptgeld. Sie gewann gestern Abend das entscheidende Match gegen  die Polin Joanna Zawadzka mit 6:3, 6:3.

 

Bei den Herren führt der 20-jährige Spanier Bernabe Zapata Miralles (Foto) die Setzliste an.  Er nimmt auf der Weltrangliste Platz 387 ein.  Zapata Miralles gewann im vergangenen Jahr drei ITF-Future-Turniere.

 

Der erste Deutsche ist an drei gesetzt: Louis Wessels. Der 18-Jährige spielt für den Bielefelder TTC. Auf den Ranglisten steht er auf 518 und 23.

 

Aus Schleswig-Holstein stehen im Hauptfeld: George von Massow (TC RW Wahlstedt) sowie Dominik Bartels (Suchsdorfer SV).  Mit einer Wildcard kam Niklas Guttau ins Hauptfeld (NTSV Strand 08).

 

 

Dass die Tenniswelt eine finanzielle Zweiklassengesellschaft ist, kann nicht als bahnbrechende Erkenntnis herhalten. Die Schere zwischen Krösus und Bettelmann geht aber offenbar immer weiter auseinander. In Wimbledon wurde 2016 ein Gesamtpreisgeld von umgerechnet 33,6 Millionen Euro ausgeschüttet, wovon die Sieger der Damen- und Herrenkonkurrenz jeweils 2,4 Millionen Euro einstreichen - mehr als jemals zuvor. Von solchen Beträgen kann die weitaus große Mehrheit der Tennis-Profis nur träumen.

             
             
             
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